Registrierung in der Personenauskunftsstelle

Personenauskunftsstelle

Ansprechpartnerin

Karina Mayor
Leiterin Personenauskunftsstelle

pass(at)drk-kv-viersen(dot)de

Hofstraße 52
41747 Viersen

Im Katastrophenfall verknüpft die vom DRK eingerichtete Personenauskunftsstelle (PASS) die Anfragen aus der Bevölkerung nach Vermissten mit Informationen des Rettungsdienstes und der Krankenhäuser. So erhalten Suchende schnell eine Antwort. Die ehrenamtlichen Mitglieder der Personenauskunftsstelle im DRK Kreisverband Viersen e.V. tragen mit Ihrem Einsatz dazu bei, vermisste Personen zu suchen und helfen Familien zusammen zu führen.

Die Aufgaben des Suchdienstes bei Katastrophen, Großschadensereignissen, Großveranstaltungen und anderen Gelegenheiten
  • Einrichten der Personenauskunftsstelle als zentrale, behördliche Anlaufstelle und zur Erfassung von Betroffenen und Verletzten

  • Entgegennahme von Suchanträgen nach Personen sowie Meldungen über Betroffene

  • Auswerten von Informationen und Begegnungen ermitteln

  • Suchenden Menschen Auskunft zum Aufenthaltsort der gesuchten Person erteilen

  • Beurteilung von Situationen durch Erzeugung statistischer Grundlagen

  • Veranlassung weiterer Hilfeleistung aufgrund statistischer Beurteilung

Diese Aufgaben werden bei kleineren Ereignissen im Kreis Viersen oder bei geplanten großen Sanitätswachdiensten wie bspw. Karneval, regelmäßig durch die Mitglieder integriert beübt.

Die Aufgaben des Suchdienstes im Konfliktfall für ausländische Kriegsgefangene und geschützte Personen
  • Entgegennahme oder Erstellung der Meldungen von der zuständigen Verwaltungsbehörde des Kreises bzw. der kreisfreien Stadt (betrifft geschützte Zivilpersonen)

  • Sorge für die Weiterleitung der Meldungen

  • Mitwirkung bei Vermittlung des Internierten- und Kriegsgefangenenschriftwechsels

Mehr zum DRK-Suchdienst

Unterstützende Maßnahmen für die eigene Bevölkerung im Konfliktfall
  • Hilfen für Kinder unter 15 Jahren nach Artikel GA IV/24

  • Sicherstellen des Familienschriftwechsels gem. GA IV/25

  • Nachforschungen nach Verbleib getrennter Familien (GA IV/26)

  • Familienzusammenführung nach Artikel GA IV/26

  • Benachrichtigung von Familien, deren Angehörige in Kriegsgefangenschaft geraten sind anhand IKRK-Meldungen

  • Benachrichtigung von Familien, deren Angehörige im Ausland interniert wurden, anhand IKRK-Meldungen

  • Aushändigung zugestellter persönlicher Wertgegenstände ehemaliger Kriegsgefangener und Internierter an die betroffenen Familien

  • Beratung der Familien in allen Fragen, die mit dem kriegsbedingten Schicksal eines Angehörigen zusammenhängen

DRK-Mitglieder in der Personenauskunftsstelle
DRK-Mitglieder in der Personenauskunftsstelle

Wie arbeitet die Personenauskunftsstelle?

Unseren ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Personenauskunftsstellen stehen moderne elektronische Datenverarbeitungsmittel mit Software zur Verfügung. Diese Software ist speziell auf die Erfassung sowie Auswertung von Personendaten ausgelegt und ermöglicht ein effektives Suchen und Verwalten der gesammelten Daten in einem Netzwerk mit weiteren Behörden. Des weiteren leisten Anhängekarten und diverse Vordrucke einen standardisierten und damit schnellen Ablauf von der Datenerfassung bis hin zur Weiterleitung an die zuständigen Stellen ihren notwendigen Beitrag.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich unter pass(at)drk-kv-viersen(dot)de

Team der Personenauskunftsstelle
Team der Personenauskunftsstelle im DRK-Kreisverband Viersen

Die Personenauskunftsstelle kann man sich vorstellen wie eine Hotline, die bei Großschadensereignissen über Soziale Medien und das Radio etc. verbreitet wird.

Diese Hotline kann von Angehörigen angerufen werden, wenn sie beispielsweise wissen, dass ihre Liebsten in der Nähe oder sogar unmittelbar beim Ereignis involviert waren. Dort kann man erfahren, ob die Betroffenen zum Beispiel in ein Krankenhaus gekommen sind oder in eine Betreuungsstätte. Über den gesundheitlichen Zustand – und das ist ganz wichtig – werden keinerlei Informationen herausgegeben.

Wir sind eine Truppe von derzeit acht ehrenamtlichen Menschen, die Spaß an dieser Tätigkeit haben. Man braucht keine besonderen Fähigkeiten. Man sollte natürlich mit den gängigen Computer-Programmen zurecht kommen, Spaß am Telefonieren haben und stressresistent sein.

Zum Glück hat es bis Dato noch keine Alarmierung der Personenauskunftsstelle des Kreises Viersen gegeben. Jedes Jahr zu Karneval wird zu den großen Umzügen die Hotline besetzt. Diese Hotline wird dann von der Polizei oder auch von den Ordnungsdiensten genutzt, um zu erfragen ob z. B. verloren gegangene Kinder oder Angehörige durch uns transportiert worden sind. Auch nehmen wir ein- bis zweimal im Jahr an Großübungen für den Massenanfall von Verletzten und Erkrankten teil. Hier üben wir zum einen, wie die Patienten-Daten in unser Suchdienst-System gelangen. Zum anderen werden Anrufe simuliert, in denen Dritte ihre Angehörigen suchen, die von uns gefunden und diese Informationen weitergegeben werden können.